Erfahrungsberichte finden sich in dieser Kategorie. Die Studentinnen setzen sich mit den Erfahrungen, die sie in Berlin gemacht haben auseinander, und inwieweit diese Erfahrungen berührt oder sogar verändert haben, nicht nur sie selbst, sondern auch ihren Blick auf Berlin.

Nadine Hampel und Konstantina Stavrinopoulou befassen sich in ihren Beiträgen mit dem Jüdischen Museum. Wärend sich Nadine Hampel mit der Architektur des Gebäudes beschäftigt, wirft Konstantina Stavrinopoulou einen Blick auf den Effekt der Dauerausstellung und der Kunstinstallationen.

Ebenfalls zwei Beiträge gibt es zur Brecht-Weigel-Gedenkstätte in der Chaussee-Straße. Katharina Geile und Norma Heimel lassen uns an ihren Eindrücken teilhaben.  Beide befassen sich mit der Erinnerungskultur im Zusammenhang mit dem Gedenken an Bertolt Brecht, sowohl in seinem Wohnhaus als auch auf dem angrenzenden Dorotheenstädtischen Friedhof, auf dem er begraben liegt.

 

Katharina Faupels Beitrag handelt vom Pergamon-Museum auf der Museumsinsel. Gerade das Pergamon-Panorama, das von Ende September 2011 bis Ende September 2012 für ein Jahr einen Eindruck in das Leben der antiken Stadt Pergamon gibt, hat sie inspiriert.

Nina Jakubowski beschreibt ihre Hauptstadt-Erfahrungen und verknüpft sie mit den theorethischen Aspekten, unter denen wir uns auf Spurensuche in Berlin gemacht haben. Bei Anna Braß hat sich Berlin eingebrannt. Anhand verschiedener Lieder und literarischer Texte beschriebt sie ihre Erinnerungen und Eindrücke der Hauptstadt. Auch Sarah Herrmanns Blick änderte sich: von dem allgemeinen, diffusen Wissen, ausgedrückt von dem Lied "Ich will nicht nach Berlin" der Band Kraftklub, zu ihrem persönlichen Erinnerungsort, angereichert mit allem, was sie erlebte.

Nathalie Carlsen stolperte in der ihr eigentlich bekannten Großstadt über Neues, Unerwartetes - einen neu verlegten Stolperstein - und begibt sich daraufhin auf die Spuren von Else Hecht, einer jüdische Berlinerin, die 1942 deportiert und ermordet wurde.