Das Betreten eines Archivs erfordert auch immer einen kritischen Blick, um die unüberschaubare Fülle an Informationen und Materialien abwägen und einordnen zu können. Auch die Hauptstadt als ein kulturelles Archiv mit ihrer Fülle an Erinnerungen unterliegt der kritischen Betrachtung.

 

Lisa Goedert stellt sich einer spannenden Frage: Was wäre, wenn die Objekte des Erinnerns ihr Prestige als Originale verlieren? Dazu zieht sie die Thesen der Kopie von Dirk von Gehlen heran. 

 

Hanna Büddicker beschriebt die Tristesse des Denkmals für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen und des Denkmals für die ermordeten Juden Europas.

 

Während Katharina Großkopf Ähnlichkeiten bei der Erinnerung durch geometrische Formen sucht, diskutieren Martin Reinhart und Lena Spiekermann die Bedeutsamkeit des Erinnerns für die deutsche Bevölkerung. 

 

Jan Bergmann befasst sich mit unserem Kunstverständnis und der Frage nach der Funktionalität der Kunst.

 

Jan Franzen hat sich Antú Romero Nunes' Inszenierung von "Die Familie Schroffenstein" im Maxim Gorki-Theater angeguckt und Lisa Sänger schildert ihre Eindrücke von einem Abend mit Peter Wawerzinek.